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TT18

Saubere Basswiedergabe beginnt mit präziser Membranbewegung.

Auch für den neuen Dreiwegelautsprecher haben die beiden Tieftöner wieder die gleichen großen Magnetsysteme, die bewährte Langhubkonstruktion und die stabilen Membranen wie sie auch schon in der "Emotion 5" eingesetzt sind.


TT18Stecker

Wie bei uns üblich gibt es neben der Lautsprecher-Zuleitung noch den entscheidenden zweiten Stecker, über den der Lautsprecher der Elektronik "sagt", wie die Membran zu beschleunigen oder zu bremsen ist.

Zu Diagnosezwecken kann man hier natürlich auch die Membranbewegung direkt beobachten und so überprüfen, wie sich die Membran tatsächlich bewegt.
Das lineare Verhalten ("Frequenzgang") zeigen die beiden Diagramme.

(Dargestellt ist der Bereich bis 700 Hz, eingesetzt wird der Tieftöner bis 150 Hz.)


Das erste Bild zeigt den Frequenzverlauf, wenn der Tieftöner in ein geschlossenes Gehäuse (mit üblichem Dämpfungsmaterial) eingebaut wird. Die rote Kurve ist der gewünschte Frequenzverlauf (hier -2dB bei 20 Hz), die blaue Kurve ist die vom Bewegungssensor gemessene Membranbewegung ohne Regelung:


TT18oGK


Das zweite Bild zeigt den gleichen Aufbau, diesmal aber mit Regelung. (Rot ist wieder der angestrebte Verlauf und blau die tatsächliche Membranbewegung.)
TT18mGK
Die Verbesserung ist deutlich und geht weit über das hinaus, was man mit mechanischer "Abstimmung" erreichen kann. Und (anders als bei einer Steuerung ("Entzerrung")), werden auch Nebeneffekte und nichtlineare Eigenschaften erfasst und in ähnlicher Weise korrigiert. Das Prinzip ist ganz einfach: Korrektur statt Kompensation - und wir können das mit hohen Kreisverstärkungen, also sehr effektiv.

Diese Bewegung der Tieftonmembran ist kaum noch zu verbessern und lässt eine überzeugende Basswiedergabe der neuen Dreiwegebox erwarten.

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gehaeusegrafik

Doppler-Kompensation für neuen Dreiwegelautsprecher.

Dass Dopplerverzerrungen bei Zweiwegelautsprechern ein gravierendes Problem sind, ist nach der Theorie klar und in der Praxis mit der "Delphi" eindrucksvoll verifiziert.

Die naheliegende Frage ist, ob eine Kompensation auch bei drei Wegen sinnvoll erforderlich ist.

Wir haben das einmal für einen Tieftonkanal mit einer Trennfrequenz von 150Hz berechnet: Beispiel: Bei einer Membranamplitude von +/- 5mm bei 20Hz und einem weiteren Ton von 90Hz (-10dB gegenüber den 20 Hz) entstehen neben den 90Hz 
bei 70Hz und 110Hz Bessellinien mit Magnituden von etwa 0,3%.der 90Hz-Linie.

Das ist zwar weit geringer als bei einem Zweiwegesystem, dürfte hier aber hörbar sein, da diese Frequenzen nichtharmonische Artefakte sind und wir bei dem vorgesehenen Tieftöner mit Klirren und Amplitudenmodulationen (auch bei 20Hz) unter diesem Wert liegen werden, so dass man schon deshalb nicht darauf "hoffen" kann, die Doppler-Intermodulationen würden durch andere Verzerrungen verdeckt.

Wir haben deshalb für eine neue Version der "Emotion 5" eine Filterweiche mit Dopplerkompensation entwickelt. (Die Filterschaltung ist übrigens von der 701 entlehnt, arbeitet also nicht mit getrennten Signalwegen für Hoch- und Tiefpasszweige, mit den bekannten Vorteilen für die Genauigkeit der Filterung.)
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