Logo
linkentdecken
linkverstehen
erleben

dername

Abbildung, nicht Surrogat.

Die Klänge einer HiFi-Anlage werden im Gehirn mit bekannten natürlichen Klangeindrücken abgeglichen und Emotionen entstehen genau dann, wenn dabei Übereinstimmungen als "Treffer" gemeldet werden. Eigenklang von Lautsprechern liefert aber lediglich das Ergebnis "kein Eintrag gefunden" und bleibt erlebnislos.


"Nicht der Ton, sondern der Klang macht die Musik."
(Prof. Mauser, Hochschule für Musik, München)

Selbst ohne musikalischen Zusammenhang kann bereits ein einzelner Klang Gefühle auslösen. Das ist die Basis, auf der die Musik aufbaut. Ohne Klang gibt es keine Musik und deshalb ist unverfälschte authentische Klangwiedergabe essentiell für das musikalische Erlebnis.

Wir wollen, dass Sie mehr hören.


Mehr Auflösung, mehr Klarheit, mehr Vielfalt.
Sie werden staunen, welch unerhörte Klänge in Ihren Aufnahmen verborgen sind und welche klangliche wie musikalische Entdeckungen mit unseren Lautsprechern möglich sind.


Ist  Lautsprecherklang Geschmackssache?

Oft wird geraten, Lautsprecher auszusuchen, deren Eigenklang besonders gut zu einer bevorzugten Musikrichtung passe. Wir halten diese These aus zwei Gründen für fragwürdig:
  • Klangliche Einfärbungen sind auch dann falsch, wenn sie zufällig zu einer bestimmten Musikrichtung zu passen scheinen.
  • Sie widerspricht fundamental der HiFi-Idee: Diese will ja gerade den Zugang zu allen Musikrichtungen öffnen, also nicht eine bestimmte Lautsprecher/Musikauswahl prädestinieren. Sie fordert neutrale und transparente Abbildung nicht nur deshalb, weil sauberer Klang schöner ist als jeder Lautsprecher-Eigenklang, sondern auch, weil eine "stilbezogene Klangfärbung" die freie Musikauswahl und so letztlich unsere kulturelle Weiterentwicklung behindert. Sie führt also zu dem, was man im Informationszeitalter Blasenbildung nennt. Auch hier hängen nämlich Medium, Inhalt und Nutzer voneinander ab und beeinflussen sich gegenseitig. (Achten Sie im Bekanntenkreis einfach einmal darauf, welche Musik und welche Lautsprecher dort gehört werden.)
Erlebnis braucht Überraschung.

"Klingende" Lautsprecher haben einen weiteren Nachteil: Selbst der "schönste" Sound-Vorhang klingt stets gleich, wird nach einiger Zeit also langweilig und damit das ganze Klanggeschehen erlebnisarm. Lautstärkeexzesse oder dröhnende Bässe helfen da auch nicht, denn der Zauber der Klänge ist vielfältiger und mächtiger, als der eintönige Klangzauber üblicher Lautsprecher. Das Eindrucksvollste an unserer transparenten Wiedergabe ist vielleicht, dass Sie damit immer wieder überraschend neue Klänge entdecken.
Zauber der Dynamik

Auch die Dynamik, also die Unterschiede zwischen laut und leise, muss korrekt abgebildet werden.

Dabei gibt es einen Aspekt, der in der HiFi-Diskussion wenig beachtet wird: "Dynamik" wird oft gleichgesetzt mit "Lautstärke", dafür bräuchte man dann aber keinen eigenen Begriff. Zwischen forte und fortissimo ändert sich nämlich nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Klangfarbe der Instrumente - und dies ist ein wichtiges Ausdrucksmittel der Musiker. Übliche Lautsprecher folgen zwar der Lautstärke, verändern dabei aber auch die Klangfarben "nach Lautsprecherart" statt sie so zu belassen, wie es sich die Musiker vorgestellt hatten. (Das ist nun einmal die Crux von Lautsprechern, die den Klang "nach Geschmack" gestalten.)

Unsere Lautsprecher folgen nicht nur dem Lautstärkeverlauf, sondern dabei auch dem Klangspektrum der Instrumente und Stimmen. So hören Sie nicht nur "laut" und "leise", sondern auch den Ausdruck der Klangvariationen genau so, wie sie im Original selbst mit feinsten Lautstärkeänderungen verbunden sind. So wird  Dynamik zu einem Erlebnis jenseits von einfacher Lautstärkebetrachtung.
Das Vorurteil "Auch mit einfachen Geräten kann man Musik hören".

Richtig ist, dass alle Lautsprecher Tonhöhe, Melodie und Takt treffen. Was meist fehlt, sind aber die lebendigen Klänge. Authentische Klänge in ihrer ganzen Vielfalt und mit allen Feinheiten sind es aber, die uns aufhorchen lassen und die uns berühren. Die Genauigkeit ihrer Wiedergabe entscheidet darüber, ob wir nur Töne wahrnehmen, oder ob Klänge uns bewegen.

Warum aber wird von HiFi-fernen Menschen schlechte Klangqualität oft nicht bewusst als gravierender Mangel empfunden? Dafür gibt es zwei Gründe:
  • Solange man nicht weiß, dass es besser geht, hält man (wie in der Optik) eine unscharfe Abbildung für normal. Eine Erlebnisqualität, die man nicht kennt, wird man auch nicht vermissen und Gewöhnung ist eine starke Macht.
  • Das Unterbewusstsein hört mit: Sobald die vielen klanglichen Details und feinen dynamischen Abstufungen fehlen, arbeitet unser Gehirn daran, diese zu ergänzen. Es analysiert nämlich ständig und unglaublich genau jedes Geräusch weil es feststellen will, was da klingt. Da dies unbewusst geschieht, wird die unvollständige Abbildung meist nicht bewusst als minderwertige Klangqualität interpretiert weil man sie durch die "Reparaturarbeit" im Gehirn vordergründig nicht zu empfinden scheint. Es erkennt aber die akustische Täuschung und meldet einfach: "Klang belanglos, hier spielt wieder nur die Box" oder sogar "anstrengend", "lästig" und nach einiger Zeit den Wunsch "abschalten". (Viele Hörer kennen diesen Effekt und er lässt sich auch experimentell nachweisen. Böse Zungen behaupten, diese latente Unzufriedenheit sei gut für den Verkauf.)
Unsere Lautsprecher sind kein Luxus.

Wenn Luxus der Konsum ist, der über ein sinnvolles Maß hinausgeht, dann sind unsere Lautsprecher kein Luxus. Musik gehört nämlich zu den elementaren spirituellen Bedürfnissen des Menschen und authentische Klangwiedergabe ist die notwendige Voraussetzung dafür.

Wer Luxus sucht, wird natürlich auch bei HiFi prunkvoll verpacktes Mittelmaß oder pseudo-technische Skurrilitäten finden. Wir wenden uns aber an Menschen, die zwischen Anspruch und Luxus unterscheiden.

HiFi wurde ursprünglich auch mit "Purismus" assoziiert, also mit Besinnung auf das Wichtige, dem bewussten Verzicht auf luxuriösen Schwulst und sinnlose "features". Vielleicht ist dies eine andere Form von Luxus.
HiFi-Liebhaber haben mehr vom Leben.

Natürlich geht es zunächst um Musik- und Klangerlebnisse. HiFi steht darüber hinaus aber auch für Anspruch und einen Lebensstil jenseits von Mittelmaß.

*
Die Audiotechnik ist auch heute noch eine technische Herausforderung. Sie ist spannend, weil man an der Grenze des technisch Möglichen arbeitet und es macht Freude, im Zusammenspiel von Klang und Technik immer neue Dinge zu entdecken. Kein Wunder, dass diese Aufgabe seit Jahrzehnten gerade die besten Ingenieure zu erstaunlichen Leistungen anspornt. Hier können auch Konsumenten echten Fortschritt miterleben.

*
Wer sich als technischer Laie mit dem riesigen Angebot an HiFi-Komponenten beschäftigt, wird ganz nebenbei Zusammenhänge zwischen Elektronik, Mechanik und Akustik kennenlernen. So ist Aufklärung nicht nur klanglich zu verstehen. Hier macht Lernen Spaß.

*
Speziell bei Lautsprechern hat der Käufer das Privileg, sich mit echten Unterschieden auseinanderzusetzen, also eine wirkliche Auswahl treffen zu können. Dabei haben technische Laien ein weiteres Privileg: Sie können unabhängig von technisch verbrämter Werbung einfach nur das glauben, was sie tatsächlich hören.

*
Die Qualität von Klangwiedergabe wird emotional wahrgenommen. Wer sich darauf einlässt,
wird erfahren, wie interessant es ist, aufmerksam hinzuhören und für Klangeindrücke sensibel zu bleiben. Auch hier ist Zuhören mehr als Hören. Die ernsthafte Beschäftigung mit HiFi stärkt damit die Erlebnisfähigkeit und diese ist nicht weniger, als der Kern von Lebensqualität. Man kann HiFi also auch als das Gegenteil von Oberflächlichkeit oder gar Stumpfsinn verstehen.

*
Ein ähnlicher Aspekt ist, dass wir mit HiFi unsere Anerkennung gegenüber Musikern und Instrumentenbauern zeigen. Die Meinung "Mir reicht zum Hören auch ein Kofferradio" ist auch Ausdruck von Geringschätzung gegenüber den Musikern und Instrumentenbauern, die mit Anstrengung und Können phantastische Klangerlebnisse schaffen. Es wäre unangemessen, deren Arbeit auf das Erkennen von Tonlage und Melodie zu reduzieren.

*
Gerade weil die "perfekte Klangwiedergabe" ein hohes, fast utopisches Ziel ist, ist das Streben nach Perfektion schon ein Wert an sich. Wer sich als Entwickler oder Anwender damit beschäftigt, kann erfahren, dass es möglich ist, nach den Sternen zu greifen, ohne den Kontakt zur Realität zu verlieren. Mit HiFi kann man erleben, dass es Freude macht, die Messlatte gelegentlich zu hoch, statt ständig zu tief zu legen. So ist HiFi auch ein Weg, dem "Fluch der Mittelmäßigkeit" (Tucholsky) zu entgehen.

*
Man hat oft den Eindruck, dass trotz des allgemeinen technischen Fortschritts unsere
akustische Umgebung nicht besser, sondern eher schlechter wird. Zum Beispiel:
  • Telefonqualität an der Grenze der Sprachverständlichkeit
  • öffentliche Durchsagen, die nicht zu verstehen sind
  • Lautsprecher, die fehlende Qualität durch Lautstärke und Dröhnen ersetzen wollen
  • Missbrauch von Musik als Hintergrundbeschallung. (Es heißt dann zu Recht "Beschallung".)
  • Fernsehgeräte, die hervorragende Bildqualität mit armseligen Lautsprechern kombinieren 
Schade, denn gerade akustische Eindrücke dringen ungefiltert in unser Unterbewusstsein, bestimmen unsere Emotionen und sogar das körperliche Wohlbefinden. Und selbst bei Sprache verrät der Klang der Stimme oft mehr, als der verbale Inhalt.

*
Nach unserer Meinung ist HiFi also nicht nur ein elitäres Hobby für ein paar Amateure, sondern auch das Leuchtfeuer, an dem sich das große Schiff Audio orientieren kann. Wenn es uns gelingt, auf unsere akustische Umwelt aufmerksam zu machen, Menschen für den Wert von Authentizität zu sensibilisieren, auf die Macht der Klänge hinzuweisen und zu zeigen, dass es auch bei HiFi Fortschritt gibt, Substanz und Glaubwürdigkeit zählen, dann haben wir viel erreicht.

Wir arbeiten daran.
Impressum
Datenschutz