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1955
Geboren in Würzburg
1975
- 1983 Studium Kunstpädagogik und Freie Kunst (bei Prof.
Malte Sartorius) an der HBK Braunschweig
1985
- 1988 Kunsterzieher am Goethegymnasium Hildesheim
1988
- 2021 Lehramt für
Gegenständliches Zeichnen an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau
1977 - 2006 Ausstellungstätigkeit
im In- und Ausland (Druckgraphik, Zeichnung, Malerei), u.a.:
Kunstverein Wolfenbüttel (1982),
Internationale Graphik-Triennale Frechen (1983),
Kunstverein Hildesheim (1988),
Internationale
Graphik-Biennale, Sapporo/Japan (1993),
Emslandmuseum Schloss Clemenswerth,
Sögel (1996), Galerie Rose, Hamburg (2002),
Museum Künstlerkolonie,
Mathildenhöhe Darmstadt (Pleinair Mirabel) (2002 und 2003),
Galerie Bernauer-Berg, Frankfurt
(1997, 2001, 2005), Galerie
Böhler, Bensheim (1999, 2005)
2022 Wiederaufnahme der
künstlerischen Tätigkeit (nach 16 Jahren Pause)
2025 Umzug
von Frankfurt/Main nach Radebeul bei Dresden
2026 Ausstellung
in den Räumen von Silbersand bei Friedrich Müller, Zweibrücken
Zu
den Arbeiten von Robert Weingärtner
Robert
Weingärtner malt und zeichnet vor allem Landschaften, manchmal mit
Architekturelementen und hat eine Vorliebe für Motive
in Italien und
Südfrankreich. Daneben gibt es Ansichtenvon Innenräumen und auch
Stillleben.
Die Bilder entstehen vor dem Motiv, „nach Sicht“, das
heißt meist, mit Staffelei und allerMalausrüstung draußen
in der
Natur: en plein air.
Spüren
und zeigen will er dann die Dinge in
ihrer Zusammengehörigkeit
ohne mit gegenständlichem
Stil im
Naturalistisch-Empirischen stehenzubleiben. Das Wort Nachspüren nimmt er ganz wörtlich: Das Empfinden, das
eigene Erleben, das
Seh-Erlebnis ist das Anliegen der Malerei und
Weingärtner will spüren, um nach-spüren zu lassen.
Dementsprechend
wird gewichtet, akzentuiert, betont. So findet man zum Beispiel
expressive Farbsteigerungen oder strukturbetonte
Bildanlagen. Immer
ist dabei die Entdeckerfreude spürbar. Natürlich spielt das Licht
eine besondere Rolle. Es gibt den einzelnen
Dingen Präsenz, indem es
ihren raumgreifenden Charakter herausstellt. Es kann aber auch ihre
Verbindung zeigen: Helligkeit
verbindet sich mit Helligkeit, die
Dunkelheiten schließen sich um das Leuchten zusammen. So offenbart
sich Zusammengehörigkeit,
den Gesetzmäßigkeiten von Rhythmus und
Struktur folgend. Licht ist nicht bloße Beleuchtung nebeneinander
vorhandener Dinge,
Licht bedeutet in der Auffassung von Robert
Weingärtner deren Einheit, ihren Grund. Dies
wird selbst in den skripturalen
Pinselzeichnungen spürbar. Sie sind
am weitesten von einer Wirklichkeitsbeschreibung entfernt, aber genau
so wie die Malerei in der
direkten Beobachtung der Natur entstanden
und im Nacherleben von Strukturen, Rhythmen und der durch Licht und
Schatten
gegebenen
großen Einheit „niedergeschrieben“. Beschreibung,
Expression und Abstraktion sind die Pole zwischen denen
Spannung
entsteht und Robert Weingärtner seine Sicht auf die Dinge
in Tusche, Aquarell, Kupfer und Ölfarbe in Formen und Farben bringt
und
uns zum Nacherleben einladen möchte.
Kontakt
: mail@ro-wein.de / 0049-173-7374723
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